Archiv für September, 2010

420er Training in Bremen

Eine Mini-Zusammenfassung zum 420er Training in Bremen Hemelingen:  

 Es war spitzenmäßig!  

Am Wochenende  haben wir mal wieder ein Starkwindtraining absolviert.

In zwei Gruppen wurden insgesamt 11 (!!!) 420er Teams trainiert – so viele Teams/Kinder haben wir bisher noch nie zu zweit in Bremen trainiert und hatten im Vorfeld einige Bedenken, wie das mit so einer großen Gruppe, aus der wir einige Teams nicht kannten, funktioniert.

Die Fortgeschrittenen mit Lara/Viola (Bremen), Benita/Antonia (SVBS), Jakob/Christian (SVBS), Paul/Daniel (SVBS) und Mareke/Lino (Bremen) hat Hauke übernommen und ein knackiges Manöver-, Start, und Strömungstraining auf höherem Niveau mit denen veranstaltet.

Ich  habe mit Richard/Tobias (SVBS), Berit/Malin (SVBS), Pascal/Janis (TVDN), Nils/Verena (TVDN), Jesper/Milan (Stade/TVDN), Oskar/Sophia (Bremen)  am ersten Tag Spi setzen/bergen bei Power-Böen auf dem See und am Sonntag Starten, Kreuzen, lange Spischläge und Strömungssegeln auf der Weser trainiert. Auch wenn es in meiner Gruppe am Samstag für zwei Mannschaften ein furioses Kenter- und U-Boottraining gab und einige (brandneue!) Spibäume den Seegrund schmückten, haben die Kinder prima mitgemacht. :-)))   

Am Freitagabend gab es von Hauke eine Gruppenarbeit zur Strömungstheorie plus Revierkunde, Samstag gab es ein gemeinsames Wetterbriefing und anschließend die Vor- und Nachbesprechungen mit individuellem Feedback in den beiden Gruppen. Abends habe ich eine Wettereinheit zur Entstehung von Hoch- und Tiefdruckgebieten (Globale Windsysteme/ Corioliskraft) sowie die Auswirkung auf die Taktik gemacht. 

Am Sonntagnachmittag wurde gemeinsam eine Regatta mit zwei Läufen gesegelt, bei der alle zeigen konnten, was sie gelernt haben. Für die Regatta am nächsten Wochenende sind die Kinder gut vorbereitet.

Dieses Training war mit Abstand das entspanntest – alle waren immer pünktlich bei den Besprechungen – auch beim Frühsport!!!! und sind gesammelt aufs Wasser gegangen, haben vorbildlich bei der Theorie und Vorbesprechung zugehört und auf dem Wasser umgesetzt was wir gesagt haben – Hauke und ich waren schwer beeindruckt von der Gruppe!!! 

Abgesehen davon ist es immer wieder toll zu sehen, wie viel die Kinder an so einem Trainingswochenende lernen und wie sicher die Teams bei so anspruchsvollen Bedingungen inzwischen segeln. 

Den Kindern hat es – dem Feedback und den glänzenden Augen zu Folge – super gefallen und ich habe zukünftig vermutlich zwei Boote mehr im Training –  die Teams vom TVDN haben gefragt, ob sie mal bei mir mittrainieren könnten – klar! Denn auch auf dem Südsee kann man Spisegeln lernen.

Die Unterbringung, Herzlichkeit vor Ort, die Versorgung – alles war wie immer einfach toll.  An dieser Stelle geht ein riesiges Dankeschön an Gesa und Peter Lutzen, die Groß und Klein in ihre Arme schließen und immer für eine perfekte Versorgung sorgen. Auch die Begleiter auf den Motorbooten – Jörn und Christian – waren klasse. Bei dem Wind und generell waren die beiden einfach unverzichtbar!

So, jetzt heißt es Daumendrücken für die Regatta am kommenden Wochenende!

Chrissi (SVBS)

Teenytraining

Vereinsübergreifendes Teenytraining im RVSSN

Mittlerweile schon fest im Jahresplan etabliert ist der Lehrgang für Teenyeinsteiger auf dem Northeimer Freizeitsee Montag/ Dienstag in der letzten Ferienwoche. Hier wird jungen Teeny-Seglern das Handwerkzeug  zur Teilnahme an der 1. Regatta gegeben.

Schnell waren die Spimanöver erklärt und sofort ging es aufs Wasser zum Üben. Dort setzten die Mannschaften, teilweise zum 1. Mal ihren Spi und stellten beeindruckt fest, wie toll das Zusatzsegel zieht. Wichtig war auch die richtige Sitzposition im Boot, denn nur dann ist das Boot schneller als die anderen, wie sich durch Versuche herausstellte.

Am 2. Tag wurde das Starten geübt. Ganz gespannt lauschten die Teilnehmer dann bei der Erklärung, welche Flaggen wann wehen müssen. Auf dem Wasser stellte sich schnell heraus, wie schwierig es ist, sich genau zum Startschuss abfahrbereit auf der Startlinie zu befinden. Zuerst sollte sich jeder alleine auf der Linie die beste Position suchen und danach gab es dann mehrere Kurzläufe mit Up-Und-Down-Kurs.

Zum Abschluss gab es noch Seglerhandball auf einem kleinen Feld, wo es um die Beachtung der Vorfahrtsregeln ging, denn es durfte zu keiner Bootsberührung kommen, um den Ball zu erreichen.

So waren die Kids gut vorbereitet für das kommende Wochenende – fast alle Teams nahmen an der Teenyregatta “Kleine Hexe“ teil.  Dem NSC vielen Dank für seine Gastfreundschaft und kulinarische Versorgung.

vor-Start-Phase

Alle Informationen und Archiv